Baustelle

Digitale Bauakte – Projektwissen an einem Ort

Pläne, Angebote, Berichte, Mails und Fotos: Alles, was zu einem Projekt gehört, liegt strukturiert in der Bauakte. Du findest es wieder – auch Monate später.

Mit der digitalen Bauakte von Meisterview endet die Suche nach dem einen Dokument.

Jedes Projekt bekommt seine eigene Akte mit Dokumenten, Meilensteinen, Gantt-Diagramm und Vorlagen. Was du mit dem Projekt erledigt hast, dokumentierst du nebenbei mit.

Projektakte mit Struktur

Dokumente, Meilensteine, Gantt-Diagramm und Vorlagen an einem Ort. Alle Beteiligten arbeiten mit demselben Stand – statt mit fünf Versionen in fünf Postfächern.

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Projekt-E-Mail-Adresse je Baustelle

Jede Baustelle bekommt ihre eigene E-Mail-Adresse. Eingehende Nachrichten landen in einem unveränderlichen Protokoll – lückenlos nachvollziehbar.

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Abschlussdokumentation

Am Projektende exportierst du die Bauakte als vollständige Abschlussdokumentation – für den Auftraggeber und dein eigenes Archiv.

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Wetter und Geokodierung

Wetterdaten und Standort werden zum Projekt gespeichert. So kannst du später belegen, was am jeweiligen Bautag los war.

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Checklisten und Aufgaben-Kanban

Offene Punkte führst du als Checklisten und Kanban-Board direkt am Projekt – statt in Erinnerungen und E-Mail-Verläufen.

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Ratgeber: Bauakte im Handwerk – warum du jedes Projekt lückenlos dokumentieren solltest

Pflicht: Dokumentation ist kein „Kann“

Eine Bauakte ist für jedes Projekt gesetzlich vorgeschrieben? Nein. Aber sie ist die wirksamste Absicherung, die du als Betrieb hast. Im Streitfall entscheidet nicht, wer recht hat, sondern wer es belegen kann. Angebote, Auftragsbestätigungen, Bedenkenhinweise, E-Mails, Berichte und Fotos: Alles, was du später vor Gericht oder gegenüber dem Auftraggeber brauchst, gehört dokumentiert – und zwar so, dass es auffindbar bleibt.

Für viele Unterlagen gilt das sogar doppelt: Geschäftsbriefe, Verträge und Buchungsbelege musst du aus steuer- und handelsrechtlichen Gründen sechs bis zehn Jahre aufbewahren. Wer digitale Belege nutzt, muss die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachten – das heißt vor allem: unveränderbar und nachvollziehbar ablegen. Eine digitale Projektakte, in der jedes Dokument mit Zeitstempel am Projekt hängt, erfüllt genau das.

Recht: Was zählt, wenn es streitig wird

In Baustreitigkeiten geht es meist um dieselben drei Fragen: Wurde eine Leistung bestellt, wurde sie ordnungsgemäß ausgeführt, und wurde rechtzeitig auf Probleme hingewiesen? Die Antworten stecken in deiner Dokumentation. Der Bedenkenhinweis nach VOB/B oder BGB schützt dich nur, wenn du belegen kannst, wann und wie du ihn übermittelt hast – die Projekt-E-Mail-Adresse mit unveränderlichem Protokoll macht genau das beweisbar.

Auch die Wetterdokumentation ist kein Selbstzweck: Wenn Verzögerungen durch Witterung entstehen, hilft dir der automatisch erfasste Wetterverlauf, die Verhältnisse am jeweiligen Bautag zu belegen. Mit der Geokodierung siehst du außerdem jederzeit, welches Dokument zu welcher Baustelle gehört – auch wenn du zehn ähnliche Projekte gleichzeitig fährst.

Praxis: Die Bauakte im Alltag

In der Praxis bewährt sich eine einfache Regel: Alles, was zum Projekt gehört, kommt sofort in die Akte – nicht am Freitagnachmittag. Digitale Checklisten und ein Aufgaben-Kanban halten offene Punkte sichtbar, statt sie in E-Mail-Verläufen verschwinden zu lassen. Und wenn das Projekt abgeschlossen ist, erzeugst du die Abschlussdokumentation auf Knopfdruck: eine vollständige, sortierte Übergabe für den Auftraggeber, die gleichzeitig dein Archiv ist.

Für den Alltag gilt außerdem: Gib deinen Projekten eine einheitliche Struktur. Ob du nach Gewerken, Bauteilen oder Bauphasen sortierst, ist zweitrangig – entscheidend ist, dass jeder im Betrieb weiß, wo etwas liegt. Vorlagen für Angebote, Protokolle und Checklisten sorgen dafür, dass dieselben Dokumente immer gleich aussehen und nichts Wesentliches fehlt.

Vergiss auch die kleinen Belege nicht: Lieferscheine, Freigaben, Terminabsprachen am Telefon. Wer sie fotografiert und direkt in der Akte ablegt, dem kann später niemand widersprechen – das Foto entsteht auf der Baustelle und liegt Sekunden später am Projekt.

Ein Hinweis zum Datenschutz: In der Bauakte landen auch personenbezogene Daten – Namen, Unterschriften, Kontaktdaten. Führe die Akte so, dass nur Berechtigte Zugriff haben, und achte auf die Rechte deiner Mitarbeiter und Kunden. Das ist mit einer zentralen digitalen Akte leichter zu gewährleisten als mit einem Leitz-Ordner, der offen im Büro steht.

Häufige Fragen zur digitalen Bauakte

Was gehört in eine Bauakte?

Alles, was das Projekt betrifft: Verträge, Angebote und Auftragsbestätigungen, Pläne, Berichte, Fotos, E-Mails, Protokolle und Checklisten. Je vollständiger die Akte, desto belastbarer ist sie im Streitfall.

Wie funktioniert die Projekt-E-Mail-Adresse?

Jede Baustelle erhält eine eigene E-Mail-Adresse. Nachrichten an diese Adresse landen automatisch und unveränderlich im Protokoll der Bauakte – nichts geht verloren und nichts lässt sich nachträglich abändern.

Wie lange sollte ich die Bauakte aufbewahren?

Geschäftsunterlagen musst du aus steuer- und handelsrechtlichen Gründen sechs bis zehn Jahre aufbewahren, Gewährleistungsansprüche bei Bauwerken bestehen fünf Jahre. Die digitale Bauakte kostet dich dafür keinen Regalmeter.

Wie erstelle ich die Abschlussdokumentation?

Am Projektende exportierst du die Bauakte als strukturierte Abschlussdokumentation. Sie dient als Übergabe an den Auftraggeber und als Ablage für dein Archiv.

Was kostet die digitale Bauakte?

Die digitale Bauakte ist Teil von Meisterview. Meisterview gibt es in drei Paketen: Start 29 €, Profi 69 € und Komplett 149 € netto im Monat, bei Jahreszahlung 20 % günstiger. Alle Preise und Zusatzmodule stehen auf /preise. Testen kannst du 14 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten.

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