Baustelle

Zeiterfassung Handwerk – per Handy stempeln, im Büro fertig auswerten

Deine Mitarbeiter stempeln auf der Baustelle mit dem Handy – auch ohne Empfang. Im Büro siehst du live, wer wo arbeitet, und übergibst geprüfte Stunden an die Lohnabrechnung.

Mit der Zeiterfassung von Meisterview verschwindet der Zettel mit den Stunden vom Armaturenbrett.

Gestempelt wird mobil am Handy, auf Wunsch mit GPS – im Büro siehst du live, wer wo arbeitet, und gibst die Wochen im Vier-Augen-Prinzip frei.

Mobile Zeiterfassung

Kommen, stempeln, arbeiten – per Handy, auch ohne Empfang. Im Terminal-Modus wird ein Gerät auf der Baustelle zur gemeinsamen Stempeluhr. Auf Wunsch erinnert Meisterview an vergessene Stempelvorgänge.

Zeiterfassung in Meisterview: Live-Uhr und Einstempel-Aktion, noch ohne Zeit oder Projektzuordnung
Aufnahme aus der App · Beispieldaten

GPS in drei Stufen

Von ganz aus bis zur Verknüpfung mit dem Standort: Du wählst in drei Stufen, wie viel Position mit den Zeiten gespeichert wird – passend zu deinem Team und euren Regeln.

Zeiterfassung in Meisterview mit Stempeluhr und Projektauswahl
Aufnahme aus der App · Beispieldaten

ArbZG-Prüfung

Meisterview rechnet die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes mit: 10 Stunden am Tag, 11 Stunden Ruhezeit, 48 Stunden pro Woche – und warnt dich, bevor eine Woche kritisch wird.

Zeiterfassung in Meisterview mit Stempeluhr und Projektauswahl
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Zeitkonto und Überstunden

Plus- und Minusstunden laufen transparent im Zeitkonto mit. Die Wochenfreigabe erfolgt im Vier-Augen-Prinzip – der Mitarbeiter meldet, du bestätigst.

Zeiterfassung in Meisterview mit Stempeluhr und Projektauswahl
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Urlaub und Abwesenheiten

Urlaub, Krankheit und Abwesenheiten inklusive Feiertagen aller 16 Bundesländer. Die Live-Ansicht zeigt dir, wer gerade wo arbeitet.

Zeiterfassung in Meisterview mit Stempeluhr und Projektauswahl
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Neu

Lohnstunden-Export

Fertig aufbereitete Stunden für die Lohnabrechnung: geprüft, freigegeben und als Export für dein Lohnprogramm oder deinen Steuerberater.

Zeiterfassung in Meisterview mit Stempeluhr und Projektauswahl
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Ratgeber: Arbeitszeiterfassung im Handwerk – Pflicht, Grenzen und Datenschutz

Pflicht: Warum du Arbeitszeiten systematisch erfassen musst

Das Bundesarbeitsgericht hat 2022 die allgemeine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung festgestellt. Laut BMAS können die Zeiten derzeit auch handschriftlich erfasst werden; ein elektronisches System ist für die allgemeine Pflicht nicht allein deshalb vorgeschrieben. Eine mobile Erfassung kann die Organisation auf wechselnden Baustellen erleichtern, muss aber zuverlässig und für den Betrieb passend eingerichtet sein.

Für bestimmte Beschäftigtengruppen – etwa die in § 17 MiLoG genannten geringfügig Beschäftigten und Beschäftigte in den dort bezeichneten Wirtschaftsbereichen – gelten zusätzliche Fristen und Aufbewahrungspflichten. Ob dein Betrieb darunter fällt und welche Ausnahmen greifen, ist im Einzelfall zu prüfen.

Recht: Die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes

Das BMAS nennt Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit als Angaben für die allgemeine Erfassung. Die besonderen Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsfristen nach § 17 MiLoG gelten nicht pauschal für alle Beschäftigten. Was bei Netz- oder Geräteausfall mit Stempelungen geschieht, solltest du im konkreten Testablauf prüfen.

Das Arbeitszeitgesetz setzt klare Grenzen, und deine Zeiterfassung sollte sie mitdenken: werktäglich acht Stunden, verlängerbar auf zehn, wenn der Ausgleich stimmt; elf Stunden Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen; sonn- und feiertags grundsätzlich Ruhe. Eine ArbZG-Prüfung, die diese Werte automatisch gegenrechnet und dich warnt, bevor eine Woche kritisch wird, ist mehr als Komfort – sie schützt dich vor Verstößen, die empfindlich geahndet werden können.

Das Zeitkonto bringt Ordnung in Überstunden: Plus- und Minusstunden werden transparent geführt, und die Wochenfreigabe im Vier-Augen-Prinzip stellt sicher, dass nicht ein einzelner stillschweigend über alles entscheidet. Ein Thema für den Betriebsrat gleich mitbedacht: Zeiterfassungssysteme unterliegen der Mitbestimmung – beziehe ihn früh ein.

Praxis: GPS, Datenschutz und der tägliche Nutzen

GPS-Zeiterfassung klingt nach Überwachung – und genau deshalb gehört sie sauber geregelt. Standortdaten sind personenbezogene Daten; wer sie erhebt, braucht eine Rechtsgrundlage und Verhältnismäßigkeit. Drei Stufen, in denen du selbst festlegst, wie viel Standort mit den Zeiten verknüpft wird, helfen, eine Regelung zu finden, die für Betrieb und Team passt. Sprich offen darüber, wofür die Daten genutzt werden – das schafft mehr Vertrauen als jede heimliche Erfassung.

Achte außerdem auf die Ruhepausen: Das Arbeitszeitgesetz schreibt nach sechs Stunden Arbeit 30 Minuten Pause vor, nach neun Stunden 45 Minuten. Eine digitale Erfassung, die Pausen mitrechnet und die Wochenwerte gegen die ArbZG-Grenzen prüft, nimmt dir diese Kleinarbeit ab – und beugt den Verstößen vor, die bei Kontrollen zuerst auffallen.

In der Praxis können mobiles Stempeln, Erinnerungen und eine gemeinsame Sicht auf Zeiten die Nacharbeit reduzieren. Offline-Synchronisation und Lohnstunden-Export sollten mit fiktiven Zeiten vollständig durchgespielt werden, bevor du sie im Echtbetrieb voraussetzt.

Weiterlesen: Arbeitszeiterfassung im Handwerk – Pflicht, Form und Muster-Tagesnachweis. Grundlage sind die BMAS-FAQ und § 17 MiLoG.

Häufige Fragen zur Zeiterfassung Handwerk

Muss ich Arbeitszeiten überhaupt digital erfassen?

Arbeitszeiten müssen erfasst werden; laut BMAS besteht für die allgemeine Pflicht derzeit aber keine Formvorschrift, auch handschriftliche Aufzeichnungen sind möglich. § 17 MiLoG setzt für bestimmte Beschäftigtengruppen zusätzliche Fristen und Aufbewahrungspflichten. Die Unterschiede erklären wir im Ratgeber; ob der konkrete App-Ablauf zu deinem Betrieb passt, prüfst du im Test.

Funktioniert das Stempeln auch ohne Internet?

Ja. Die Zeiterfassung ist offline-fähig: Gestempelt wird auf der Baustelle, synchronisiert wird, sobald wieder Empfang besteht.

Wie funktionieren die drei GPS-Stufen?

Du legst fest, wie viel Standort mit den Zeiten verknüpft wird – von komplett aus bis zur automatischen Zuordnung zum Einsatzort. So findest du eine Regelung, die für Betrieb und Team passt.

Was prüft die ArbZG-Prüfung genau?

Die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes: höchstens 10 Stunden am Tag, 11 Stunden Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen und 48 Stunden pro Woche. Meisterview warnt dich, bevor eine Woche kritisch wird.

Wer gibt die Zeiten frei?

Im Vier-Augen-Prinzip: Der Mitarbeiter meldet seine Woche fertig, du oder das Büro gibt sie frei. Änderungen bleiben nachvollziehbar.

Was kostet die Zeiterfassung?

Die Zeiterfassung ist Teil von Meisterview. Meisterview gibt es in drei Paketen: Start 29 €, Profi 69 € und Komplett 149 € netto im Monat, bei Jahreszahlung 20 % günstiger. Alle Preise und Zusatzmodule stehen auf /preise. Testen kannst du 14 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten.

Schluss mit Stunden-Zetteln.

Lass dein Team heute das erste Mal digital stempeln und sieh am Abend, wer wo gearbeitet hat – ohne einen einzigen Anruf.

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