Stuckateur-Software: Putz, Fassade und WDVS vom Aufmaß bis zur Abnahme
Innenputz im Neubau, Außenputz auf dem Gerüst, Dämmung auf der Fassade: Jede Fläche hat ihre Qualitätsstufe, ihre Trocknungszeit und ihr Wetter. Meisterview hält Angebot, Einsatzplanung, Baudokumentation und Abrechnung in einem System.
Meisterview für Stuckateur- und Putzbetriebe
Putz- und Stuckarbeiten hängen am Bauablauf: Der Rohbau muss stehen, Fenster müssen drin sein, die Fassade braucht Gerüst und Wetter. Meisterview bildet die Abläufe ab, die in jedem Stuckateurbetrieb wiederkehren: Aufmaß je Fläche, Angebot mit Qualitätsstufen, Plantafel für Kolonnen und Trocknungszeiten, Tagesberichte mit Fotos, Nachträge und das Abnahmeprotokoll.
Aufmaß und Angebot mit Qualitätsstufen
Wand, Decke, Laibung, Fassade: Erfasse Flächen und Abzüge je Raum oder Fassadenseite im Projekt. Innenputz Q2 oder Q3, Außenputz, Armierung, Dämmplatten, Oberputz und Anstrich stehen als eigene Positionen, damit Qualität und Preis von Anfang an eindeutig sind.

Plantafel für Gerüst, Kolonnen und Trocknung
Unterputz heute, Oberputz nach der Standzeit, Fassade nur ohne Frost: In der Plantafel planst du Kolonnen und Baustellen nebeneinander, mit den Wartezeiten zwischen den Lagen. Verschiebt sich der Rohbau, verschiebst du die Kette. Das Team sieht den Plan im Portal, auch übersetzt.

Bautagebuch mit Untergrund, Wetter und Fotos
Untergrund geprüft, Haftbrücke aufgebracht, Temperatur am Morgen: Dein Team hält Befund, Witterung und Fortschritt mit Fotos fest, auch per Sprachnachricht vom Gerüst. Der Tagesbericht entsteht daraus und belegt Schichtaufbau und Trocknungszeiten.

Material je Baustelle nachhalten
Säcke Putz, Dämmplatten, Dübel, Gewebe: Bestellungen legst du im Projekt an, Lieferscheine prüfst du dagegen, und der Materialverbrauch je Baustelle zeigt dir, ob die kalkulierte Menge gestimmt hat.

Nachträge und Abschläge nach Bauabschnitt
Zusätzliche Ausgleichslage, ein Riss, der saniert werden muss, geänderte Oberputzstruktur: Nachträge legst du als Positionen an und lässt sie im Kundenportal freigeben. Abschläge je Geschoss oder Fassadenseite erzeugt Meisterview aus den Projektpositionen.

Mängel und Abnahme
Haarrisse, Hohlstellen, Farbunterschiede: Mängel legst du mit Foto, Ort und Status an und verfolgst sie bis zur Behebung. Das Abnahmeprotokoll entsteht aus den Positionen, mit offenen Punkten, Unterschrift und Zeitstempel im Kundenportal.

Weitere Funktionen
Drei Bereiche, die in diesem Gewerk besonders oft gebraucht werden. Alle Teil von Meisterview.
Bautagebuch & Baudokumentation
Fotos, Sprachnachrichten und Chat werden zum Tagesbericht mit Zeitstempel.
Angebote & Rechnungen
Aus dem Aufmaß wird das Angebot, aus dem Projekt die Abschlags- und Schlussrechnung.
Mitarbeiter-App
Zeiten, Aufgaben, Unterweisungen und Dokumente fürs Team im Browser, in mehreren Sprachen.
Ratgeber: Putz und WDVS planen, dokumentieren, abrechnen
Praxis: Untergrund, Qualitätsstufen, Wetter
Kein Putz ist besser als sein Untergrund. Prüfe Saugfähigkeit, Ebenheit und Feuchte, halte Befund und Foto im Bautagebuch fest und zeige Bedenken an, wenn der Rohbau nicht putzreif ist. Im Angebot legst du die Qualitätsstufe je Fläche fest: Q2 für tapezierfertige Wände, Q3 oder Q4 für glatte, gestrichene Flächen. So weiß der Kunde, was er bekommt, bevor der erste Eimer angerührt ist.
Putz braucht Zeit zwischen den Lagen und Wetter ohne Frost und ohne direkte Sonne auf der Fassade. Plane Standzeiten als Einsätze mit Lücke und notiere Temperatur und Witterung täglich. Beim WDVS dokumentiere Dübelbild, Armierung und Anschlüsse mit Fotos, denn genau diese Details sind später nicht mehr sichtbar.
Recht: Bedenken, Abnahme, Gewährleistung
Putz- und Stuckarbeiten sind Werkleistungen, oft nach VOB/B. Bedenken gegen den Untergrund oder die vorgesehene Ausführung musst du nach § 4 Abs. 3 VOB/B schriftlich anzeigen; auch nach BGB gehört die Prüfung der Vorleistung zu deinen Pflichten. Abschlagszahlungen kannst du nach § 632a BGB verlangen.
Mit der Abnahme nach § 640 BGB beginnt die Gewährleistung: fünf Jahre nach BGB für Arbeiten am Bauwerk, vier Jahre nach VOB/B. Maßstab sind DIN 18550 für Putz, die Systemzulassung beim WDVS und die Fachregeln des Stuckateurhandwerks. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung; dein Vertrag und der Einzelfall entscheiden.
Häufige Fragen zu Meisterview für Stuckateur & Verputzer
Kann ich Q2 und Q3 als eigene Positionen anlegen?
Ja. Du legst die Qualitätsstufe je Fläche als Position mit eigenem Preis an. Der Kunde sieht im Angebot, welche Oberflächenqualität er zu welchem Preis bekommt.
Wie dokumentiere ich Schichtaufbau und Trocknungszeiten?
Im Bautagebuch hält dein Team je Tag fest, welche Lage auf welcher Fläche aufgebracht wurde, mit Temperatur und Fotos. Die Einträge haben Zeitstempel und liegen in der Projektakte.
Wie plane ich Fassadenarbeiten mit Wetterrisiko?
In der Plantafel verschiebst du Einsätze, wenn Frost oder Regen gemeldet sind, und ziehst Innenarbeiten vor. Ausgefallene Tage trägst du mit Grund im Bautagebuch ein.
Wie binde ich Gerüstbauer als Partner ein?
Über das Subunternehmer-Portal schreibst du die Gerüstleistung aus, vergleichst Angebote und bekommst Berichte und Rechnungen des Gerüstbauers direkt ins Projekt.
Was kostet Meisterview?
Meisterview gibt es in drei Paketen: Start 29 €, Profi 69 € und Komplett 149 € netto im Monat, bei Jahreszahlung 20 % günstiger. Alle Preise und Zusatzmodule stehen auf /preise.
Weitere Gewerke: Ausbau und Oberfläche
Wand, Decke, Boden: Gewerke, die mit Aufmaß je Raum, Untergrund und Qualitätsstufen arbeiten.
Putz, Fassade und WDVS in einem System: Meisterview für deinen Stuckateurbetrieb.
Lerne den Ablauf zunächst mit Musterpositionen kennen. Preis und Funktionsumfang klären wir im schriftlichen Angebot.
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