Büro

Kalkulationssoftware Handwerk – wissen, was jede Stunde kosten muss

Kalkuliere Lohn, Material und Zuschläge, rechne deinen Stundensatz nach HWK-Schema und gleiche Preise mit dem Markt ab. Meisterview zeigt dir, ob ein Projekt trägt – bevor es schiefgeht.

Mit der Kalkulationssoftware von Meisterview weißt du vor dem Angebot, ob sich das Projekt lohnt.

Kalkuliere Lohn, Material und Zuschläge in einer Oberfläche und rechne deinen Stundensatz nach dem HWK-Schema. Die Deckungsbeitrags-Ampel warnt dich, bevor ein zu knappes Angebot rausgeht.

Lohn, Material, Zuschläge

Erfasse Lohnkosten, Material und Gemeinkostenzuschläge in einer Kalkulation. Positionen ziehst du direkt aus deinem Leistungsverzeichnis – oder erfasst sie frei.

KI-Positionsvorschau eines Angebotsentwurfs in Meisterview mit Mengen, Preisen und Nettosumme
Aufnahme aus der App · Beispieldaten
Neu

Stundensatz-Rechner nach HWK-Schema

Der Rechner führt dich durch die klassische Stundensatz-Berechnung: Gemeinkosten, produktive Stunden, Wagnis und Gewinn. Du siehst sofort, welcher Verrechnungssatz deine Kosten deckt.

KI-Positionsvorschau eines Angebotsentwurfs in Meisterview mit Mengen, Preisen und Nettosumme
Aufnahme aus der App · Beispieldaten
Neu

Deckungsbeitrags-Ampel mit Versandsperre

Zu knapp kalkuliert? Die Ampel schlägt an, wenn dein Angebotspreis unter deinem Mindest-Deckungsbeitrag liegt – und du kannst festlegen, dass solche Angebote nicht ohne Freigabe rausgehen.

Ausgangsrechnungen in Meisterview mit Statuskarten für offen, überfällig und bezahlt
Aufnahme aus der App · Beispieldaten
Neu

Marktpreis- und BKI-Abgleich

Gleiche deine Positionen mit Marktpreisen und BKI-Kennwerten ab. Du erkennst, wo du über oder unter dem Üblichen liegst – und entscheidest bewusst, statt zu raten.

Ausgangsrechnungen in Meisterview mit Statuskarten für offen, überfällig und bezahlt
Aufnahme aus der App · Beispieldaten

Nachkalkulation

Nach dem Projekt stellst du Ist-Kosten und Kalkulation gegenüber. Daraus lernst du für das nächste Angebot – mit Zahlen statt Bauchgefühl.

KI-Positionsvorschau eines Angebotsentwurfs in Meisterview mit Mengen, Preisen und Nettosumme
Aufnahme aus der App · Beispieldaten

Projekt-Controlling & Rentabilität

Sieh in der Projektübersicht, welche Projekte Geld verdienen und welche nicht. So triffst du Entscheidungen auf Basis deiner echten Zahlen.

Ausgangsrechnungen in Meisterview mit Statuskarten für offen, überfällig und bezahlt
Aufnahme aus der App · Beispieldaten

Weitere Funktionen

Angebote & Rechnungen

KI-Angebote aus Anfrage, PDF oder Fotos – mit Abschlags- und Schlussrechnung und Online-Annahme.

Lager & Bestellwesen

Material in Sekunden buchen, Lieferscheine per KI auslesen und den Verbrauch je Projekt sehen.

Eingangsrechnungen & Mahnwesen

Eingangsrechnungen digital freigeben, offene Posten im Blick behalten, Mahnungen mit Freigabe.

Kalkulation im Handwerk: Pflicht, Recht und Praxis

Warum ist Kalkulation Pflicht? Weil dein Preis alle Kosten decken muss – Lohn, Material, Geräte, Fahrzeuge, Büro und Versicherungen – und darüber hinaus Wagnis und Gewinn enthalten sollte. Wer nach Bauchgefühl anbietet, merkt oft erst bei der Steuererklärung, dass ein Projekt Verlust gemacht hat. Kalkulation ist keine Bürokratie, sondern der einzige Weg, deinen Preis zu erklären und zu verteidigen.

Eine saubere Kalkulation baut auf Einzelkosten auf: Lohn (als Kalkulationslohn inklusive aller Lohnnebenkosten), Material (Einkaufspreise plus Zuschlag für Verschnitt und Transport) und Fremdleistungen. Dazu kommen ein Gemeinkostenzuschlag für Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Zuschläge für Wagnis und Gewinn. Wichtig: Der Kalkulationslohn ist nicht dein Auszahlungslohn – nur Stunden zählen, die du auch abrechnen kannst. Urlaub, Krankheit, Rüstzeit, Fahrten und Büro sind nicht produktiv. Die Zahl der abrechenbaren Stunden ist deshalb bei fast jedem Betrieb kleiner, als man denkt.

Beim Stundensatz folgt das Handwerk einem bewährten Schema: die Gemeinkosten des Betriebs durch die produktiven Stunden teilen, dazu Wagnis und Gewinn rechnen – fertig ist der Verrechnungssatz. Die Handwerkskammern stellen dafür Vorlagen bereit. Der Stundensatz-Rechner in Meisterview bildet genau dieses Schema digital ab: Du änderst eine Zahl und siehst sofort, wie sich dein Satz verschiebt.

Der kalkulierte Preis ist deine Untergrenze, der Marktpreis die Realität. BKI-Kennwerte und Preisspiegel zeigen, was vergleichbare Leistungen üblicherweise kosten. Liegt dein Preis deutlich darüber, musst du erklären können, was der Kunde dafür bekommt. Liegt er deutlich darunter, arbeitest du für das Materiallager. Der Marktpreis-Abgleich in Meisterview macht diesen Vergleich automatisch.

Auch rechtlich zahlt sich Kalkulation aus. Die Kalkulation selbst ist nicht Vertragsbestandteil, wird bei Streit aber wichtig: Bei Nachträgen nach VOB/B wird auf die Grundlagen der ursprünglichen Preisermittlung zurückgegriffen. Wer keine nachvollziehbare Kalkulation hat, kann Nachträge kaum begründen. Und wer sich verkalkuliert hat, kommt aus einem Angebot nur in engen Grenzen wieder heraus – die Anfechtung wegen Irrtums ist kein Allheilmittel.

In der Praxis gehört zur Kalkulation die Nachkalkulation: Nach jedem Projekt stellst du die Ist-Kosten den kalkulierten Kosten gegenüber. Wo lagst du daneben – beim Lohn, beim Material, bei der Zeit? Nur so wird das nächste Angebot besser. Ergänzend lohnt ein Blick ins Projekt-Controlling: Welche Projekte werfen dauerhaft zu wenig ab, welche tragen den Betrieb? Die Deckungsbeitrags-Ampel in Meisterview warnt dich früh bei zu knappen Angeboten, die Versandsperre verhindert, dass sie versehentlich rausgehen.

Kalkulieren heißt nicht, die teuerste Lösung zu wählen. Es heißt, bewusst zu entscheiden: Du kannst bei einem Projekt auf Marge verzichten, weil es Folgeaufträge bringt – aber du solltest es wissen und nicht aus Versehen tun. Genau diese Entscheidungsfreiheit gibt dir eine Kalkulation, die du verstehst und die auf deinen eigenen Zahlen beruht.

Häufige Fragen zur Kalkulation

Was bringt Kalkulation, wenn der Kunde den Preis drückt?

Genau dann bringt sie etwas: Du kennst deine Untergrenze und verhandelst mit Zahlen. Wer seine Kosten kennt, kann bewusst Ja oder Nein sagen – statt nachher den Verlust zu tragen.

Wie hoch sollte mein Stundensatz sein?

Pauschal lässt sich das nicht sagen – er hängt von deinen Kosten und deinen produktiven Stunden ab. Der Stundensatz-Rechner in Meisterview führt dich nach dem HWK-Schema durch die Rechnung: Gemeinkosten, produktive Stunden, Wagnis und Gewinn.

Was macht die Deckungsbeitrags-Ampel?

Sie vergleicht deinen Angebotspreis mit den kalkulierten Kosten. Liegt der Deckungsbeitrag unter deiner Vorgabe, schlägt sie an. Aktivierst du die Versandsperre, gehen zu knapp kalkulierte Angebote nur mit deiner Freigabe raus.

Warum zusätzlich der Marktpreis-Abgleich?

Deine Kalkulation sagt dir, was du brauchst. Der Abgleich mit Marktpreisen und BKI-Kennwerten zeigt, was der Markt hergibt. Beides zusammen ist die Grundlage für deine Preisentscheidung.

Woran erkenne ich, ob ein Projekt sich gelohnt hat?

An der Nachkalkulation: Ist-Kosten gegen Kalkulation. Meisterview stellt beides gegenüber und zeigt dir den Deckungsbeitrag je Projekt – so lernst du für das nächste Angebot.

Kalkuliere, was du wert bist – und setze es durch.